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Jäger-Info

 

BJV kämpft erfolgreich gegen die erneute Einführung eines Wildursprungszeichens

Nun ist es amtlich - am 21. Mai ist die neue Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung in Kraft getreten. Bundesministerin Ilse Aigner hatte vorab die Verordnung am 11. Mai 2010 in der vom Bundesrat gebilligten Fassung ausgefertigt. Der im Entwurf vorgesehene §16a, der die erneute Einführung eines Wildursprungszeichens auch für Bayern beinhaltet hatte, wurde dabei ersatzlos gestrichen.

Für die bayerischen Jäger konnte der BJV ein drohendes Bürokratiemonster abwehren und so verhindern, dass mehrere 100.000 Formulare jährlich ausgefüllt und natürlich auch von einem entsprechenden bürokratischen Apparat kontrolliert werden müssen. Gegen den erklärten Willen des Deutschen Jagdverbandes, der am Bundesjägertag in Berchtesgaden einhellig mit Ministerin Ilse Aigner für eine Einführung des Wildursprungszeichens plädiert hatte, hat sich die politische Arbeit des BJV zusammen mit Vertretern der CSU Fraktion auf Landes- und Bundesebene durchgesetzt. Die Einführung eines bundeseinheitlichen Wildursprungsscheins und einer Wildmarke ist damit endgültig vom Tisch. Nachdem auch Bayerns Landwirtschaftsminister Brunner nichts von einer derartigen bürokratischen Gängelung hält, konnte so ein wichtiger Erfolg für die Jäger Bayerns erreicht werden. Der BJV bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen Mitstreitern in dieser Sache.

 

gez. Peter Smischek

13.07.2010